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9 Volt Nelly

In ihrem ersten abendfüllenden Programm unternehmen 9 Volt Nelly eine Kreuzfahrt quer durch das Bermudadreieck der Spassgesellschaft, die seichten Gewässer des abendländischen Inseldenkens und das offene Meer der grossen, quälenden Fragen. Sie rammen zuversichtlich die Spitze jedes Eisbergs, der ihnen in die Quere kommt. Da steht ihnen Wasser bald bis zum Hals. Und es steht ihnen gut.

Frau Heini und Frau Schmidli sind zwei normale Schweizerinnen mittleren Alters. «Erst kommt das Joggen, dann die Moral» – so das Mantra der zwei Nachbarinnen, die sich von den immer schlechteren Schlagzeilen in das überschaubare Reich des Fitnessstudios zurückziehen. Doch selbst hier lauert das Monster der Erstweltgesellschaft – das totale Empathie-Burnout. Da hilft nur eins: Ferien. Aber das Kreuzfahrtschiff voller Realitätsflüchtlinge nimmt Kurs auf das Kap der falschen Hoffnung, und steuert bald schon mit Volldampf auf die unsichtbaren Grenzen der politischen Korrektheit.

9-Point-Inc.

Das Ensemble 9-Point-Inc. lässt mit seinem Erstling «kick the square» Stepptanz und Musik auf einer noch nie dagewesenen Ebene verschmelzen. Der mehrfache Stepptanz-Weltmeister Daniel Borak musiziert auf einem eigens entwickelten, neun Quadratmeter grossen Stepptanzinstrument und sogar die Instrumentalisten schlüpfen in ihre Tanzschuhe und steppen während des Musizierens.

Ein Konzerterlebnis, das jeden geneigten Zuschauer/-hörer abholt und mitreisst. Sei dies durch den Tanz, die szenische Performance oder die groovige und doch höchst komplexe Musik Kilian Deisslers.

Vom Stop-time zu polytemporalen Abenteuern! Tanz wird zu Musik und Musik wird zu Tanz!

Anet Corti

Glauben Sie alles, was Ihnen Ihr Partner erzählt, Ihre Freunde, Ihr Arzt? Und wie sieht es aus mit Ihrer Zeitung? Wussten Sie, dass bereits 67 Prozent der Menschen ihre News aus Social Media beziehen?
Dass 4 Prozent glauben, die Erde sei eine Scheibe? Und noch viel wichtiger: Wussten Sie, dass Menschen, die in das Theater an der Grenze gehen, einen höheren IQ haben und virenresistenter sind als der Durchschnitt? – Echt? Was und wem kann man noch glauben? Sich selber vielleicht?!

Anet Corti jongliert in ihrem neuen Programm mit Wahrheiten und weniger grossen Wahrheiten und testet satirisch-humorvoll unsere Leichtgläubigkeit und unseren Hang zum Schönreden. Seien Sie gewarnt: Sie könnten mehr über sich und die Welt erfahren, als Ihnen lieb ist.

…Irgendetwas ist immer wahr!

Annette Kuhn und Ako Karim

Es ist so einiges, was seit Monaten an die Strände des Mittelmeers und der Ägäis gespült wird: Schuhe, Schwimmwesten, Kleidungsstücke, Gummiboote und vor allem Menschen. Menschen, die von anderen Menschen am Strand empfangen werden.

Hinter jedem Gegenstand steckt ein Mensch, hinter jedem Menschen eine Begegnung, hinter jeder Begegnung eine Geschichte. Mal ist sie dramatisch, mal fröhlich, mal voller Hoffnung und manchmal gefährlich. Aber immer voller Energie und einzigartig.

Die Schaffhauser Schauspielerin Annette Kuhn war als Helferin vor Ort auf Lesbos, in Piräus und Athen. Sie hat die Geschichten mitgebracht und daraus ein Stück geschrieben.

Zusammen mit dem Regisseur Jean Grädel und dem kurdischen Musiker Ako Karim (www.ako-karim.de) ist ein Theaterstück entstanden, welches vor allem eines will: Dass Sie diese Geschichten kennen lernen.

Möchten Sie ein Teil dieser Geschichten sein? Bringen Sie ein noch sehr gutes oder neues Paar zweckmässige Schuhe mit (bitte keine Absätze). Annette Kuhn und Ako Karim werden sie persönlich an Flüchtende weitergeben.

Bänz Friedli

Warum wir vor lauter Zeitgewinn immer mehr Zeit verlieren – Bänz Friedli erklärt es im neuen Erfolgsprogramm auf philosophisch-witzige Art.

Weil das Leben die besten, zuweilen auch die absurdesten Geschichten schreibt, schöpft Friedli aus dem Alltag, mit Leichtigkeit und Rasanz spürt er dem Irrsinn der Jetztzeit nach. Er schenkt den unscheinbaren Begebenheiten Bedeu.tung, feiert den Alltag als grosses Abenteuer. Als Entertainer weiss Friedli auf Orte und Gegebenheiten einzugehen, jeder Abend ist ein Unikat. Eine Achterbahnfahrt, bald nachdenklich, bald zum Brüllen komisch, voller Überraschungen.

Als Beobachter des Alltäglichen kennt man den Preis.träger des Salzburger Stiers. Seine wöchentliche Kolumne im «Migros-Magazin» ist seit 2005 die meist.gelesene des Landes und er bestreitet regelmässig die Samstagssatire «Zytlupe» auf Radio SRF1.

«Was so spielerisch und locker dahergeplaudert erscheint, ist klug durchdacht, hochaktuell, politisch und philosophisch, wir lachen und merken erst spät, leider ist es kein Witz. Beste Unterhaltung.» (kulturtipp)

BlöZinger

Mit und von BLÖchl & penZINGER

Seien wir doch ehrlich: Wer von uns hat noch nicht darüber nachgedacht, wie es wohl sein wird oder wie es sich anfühlt, wenn wir alt werden; welche Träume, Sehnsüchte, Ängste – aber auch Freuden – damit verbunden sind.

«Die ersten vierzig Jahre unseres Lebens liefern den Text, die folgenden dreissig den Kommentar dazu.» (Schopenhauer)

In ihrem neuen Programm gehen BlöZinger mit vertraut blitzschnellen, präzisen Rollenwechseln und aberwitzigen Wendungen genau diesen Fragen auf den Grund.

Denn «etwas Wahnsinnigeres und Schrägeres – und zugleich die Fantasie Anregenderes – gibt es derzeit kaum im heimischen Kabarett-Genre.» (Kurier)

Cheibe Choge

Die vier Mannen versetzen alte und bekannte Schweizer Volksmusik in neue Schwingungen. Mit ihrem Debut-Bühnenprogramm «Hundertprozent!» liefern sie die erste basisdemokratische Volksmusik-Show seit dem Rütlischwur – ganz zeitgemäss optimal durchoptimiert. Raunen und Staunen sind garantiert!

Christoph «Sirgel» Hartmann: Moderation, Kontrabass
Stefan Christinger: Klarinette, Saxophone
Andreas Stern: Banjo, Gesang, Tasten
Corsin Schwarzer: Perkussion

Christof Wolfisberg

Christof Wolfisberg ist 50% von «Ohne Rolf»

Auf einmal müssen alle im Theater höllisch aufpassen, was sie denken. Wolfisberg liest ein Skript vor, in dem er beschreibt, was ihm für Schabernack durch den Kopf geht, während er vorliest. Darin steht aber auch, was das Publikum überlegt, während es Wolfisberg zuhört.

Flugs kollidiert Wolfisbergs Vorstellung mit der Realität. Ein amüsanter Gedankentrip übers Abschweifen und die Unmöglichkeit, sein Leben zu planen.

Christoph Simon

In seinem dritten Kabarettprogramm erzählt Christoph Simon eine romantische Komödie. Zwei Menschen, zwei Welten. Er: Ein Vagabund. Sie: Eine Geschäftsfrau. Er erhöht mit seiner Gitarre den Umgebungslärm. Sie sitzt von der Liebe enttäuscht im Büro. Tränen tropfen auf den Computer, was der Tastatur gar nicht gut tut. Also beschliesst er, ihr einen Mann zu finden: Den Richtigen für fast alles. Neunzig Minuten Turbulenz, Drama und Verführungsfrust.

Christoph Simon ist Schriftsteller, Kabarettist, zweifacher Poetry Slam-Schweizermeister und Träger des Salzburger Stiers 2018.

Compagnia Bluff

«Neumond – Die Commedia vom Meister und Margarita», ist eine Komödie frei nach Michail Bulgakov. Dieses universelle Meisterwerk ist so reich an Inhalten, so voller Erfindungsgabe und so angefüllt mit Momenten, die die Fantasie beflügeln, dass die Idee, es zu einem Theaterstück zu reduzieren, fast blasphemisch erscheint. Und dennoch, die Faszination, die einige Figuren auszustrahlen vermögen, und die Unmenge brillanter Situationen, die sich im Roman finden, führen in Versuchung. Die Compagnia Bluff hat dem Wunsch nachgegeben, es zu versuchen.

«Luna Nuova» ist ein Spektakel über die Kunst, die Liebe, das Licht und den Schatten. Eine Komödie, welche kleine Mittel nutzt, um zu versuchen, etwas Grosses zu sagen; sie erzählt auf dunkle und groteske Art etwas, das klar und einleuchtend sein sollte, und sie versucht, zum Lachen zu bringen, um das Weinen zu vermeiden.

Dakar Produktion

Ein Stück mit Puppen und Menschen, frei nach Friedrich Glauser

«Eine Geschichte muss irgendwo spielen. Die meine spielt im Kanton Bern, in einer Irrenanstalt. Was weiter…? Die Personen, die auftreten, sind frei erfunden. Man wird wohl noch Geschichten erzählen dürfen?» – so Glauser in der «notwendigen Vorrede» zu «Matto regiert».

Das zweite Stück von DAKAR Produktion basiert auf dem dritten Wachtmeister-Studer-Roman von Friedrich Glauser aus dem Jahr 1936. Anna Karger, Delia Dahinden und Lukas Roth werden den Geschehnissen aber nicht allein ausgeliefert sein – auch diesmal stehen ihnen die Puppen wieder zur Seite und führen sie durch Mattos Reich.

Das Theater an der Grenze zieht um

Kreuzlingen, Anfang Juni 2021

Der Vorstand des Vereins Theater an der Grenze hat sich vor einigen Wochen anlässlich einer Retraite mit der Frage beschäftigt, wann der Zeitpunkt für den Umzug des Theaters von der Hauptstrasse 55a in das Kreuzlinger Kulturzentrum kommen wird.

Wie Sie vielleicht schon aus der Presse erfahren haben, wird die Liegenschaft Hauptstrasse 55a zusammen mit weiteren Gebäuden im unmittelbaren Umfeld in absehbarer Zeit einem Neubauprojekt weichen müssen. Anzunehmen, dass das Theater nach der vorgängigen Handänderung noch zur Verfügung stehen wird, würde auf dem Prinzip Hoffnung beruhen.

Der Plan, eines Tages ins Kreuzlinger Kulturzentrum im Schiesser-Areal umzuziehen, war im Vorstand schon seit Jahren ein Thema. Dass seine Umsetzung laufend verschoben wurde, lag an der schleppenden Entwicklung des Kulturzentrums. Unterdessen befindet es sich in einer sehr dynamischen Phase, für die deren Protagonistinnen und Protagonisten in der Volksabstimmung am 26. September 2021 aus unserer Sicht ein deutliches Ja zum Zuschuss für die nächsten drei Jahre von jeweils 250 000 Franken verdient haben.

An seiner Retraite kam der Vorstand einstimmig zum Schluss, dass die Unsicherheit am alten und die Aufbruchsstimmung am lange geplanten neuen Standort das Signal für den Umzug bedeuten. Wir wollen damit auch ein Zeichen der Solidarität und Loyalität mit den zahlreichen weiteren Kreuzlinger Vereinen setzen, die sich ebenfalls zum neuen Kulturzentrum bekennen und dort ihre Veranstaltungen durchführen.

Das heisst, dass die Vorstellungen des Theaters an der Grenze ab dem Saisonbeginn am 24. September 2021 im Kult-X an der Hafenstrasse 8 stattfinden werden.

Es fällt dem Vorstand nicht leicht, diesen Schritt zu vollziehen. Wir alle hängen mit Herz und Seele an den alten Mauern – trotz der winterlichen Kälte und der sommerlichen Hitze, trotz der engen Platzverhältnisse für die Künstlerinnen und Künstler auf der Bühne und in der Garderobe (und der dadurch beschränkten Programmierungsmöglichkeiten), trotz des beschwerlichen Zugangs für die Besucherinnen und Besucher und trotz der winzigen, spartanisch eingerichteten Theaterbar.

Den endgültigen Abschied vom alten Standort, an dem das Theater an der Grenze über fünfzig Jahre seiner bewegten Geschichte verbrachte, werden wir zu einem noch zu bestimmenden Zeitpunkt würdig begehen. Selbstverständlich werden wir rechtzeitig zu diesem Anlass einladen.

Wir freuen uns sehr darauf, Sie auch in Zukunft wieder im Theater an der Grenze mit grosser Kunst auf kleiner Bühne zu unterhalten und Sie vor und nach den Vorstellungen und in der Pause an der Theaterbar zu einem Gespräch zu treffen. Bitte bleiben Sie Ihrem Theater und seinen Machern treu!

Andreas Heuke (Präsident, 079 871 84 08 oder praesident@theaterandergrenze.ch), Vreni Ellenbroek (Finanzen), Birgit Auwärter (Programm), Andrea Betz (Aktuariat), Roland Wohlfender (Gastronomie und Technik), Simon Hungerbühler (Programm) und Lukas Huggenberg (Kommunikation, 079 663 42 30 oder kommunikation@theaterandergrenze.ch)

PS: Die Saisoneröffnung am 24. September bestreiten Schertenlaib + Jegerlehner mit ihrem Programm «Textur» – eine Vorstellung, die wir infolge der Covid-19-Massnahmen verschieben mussten. Das komplette Programm bis Dezember finden Sie Anfang September auf dieser Website oder auf facebook.com/TheaterAnDerGrenze

PPS: Die im Theater an der Grenze geplanten Veranstaltungen des KiK Kabarett in Kreuzlingen zwischen Oktober 2021 und Mai 2022 finden noch an der Hauptstrasse 55a statt. NB: Das KiK ist ein vom Theater an der Grenze unabhängiger Veranstalter; weitere Informationen finden Sie auf kik-kreuzlingen.ch oder facebook.com/KabarettInKreuzlingen

PPPS: Wussten Sie, dass Sie unseren Newsletter abonnieren können, mit dem wir Sie jeweils an bevorstehende Vorstellungen erinnern?

PPPPS: Auf thurgaukultur.ch berichtete Michael Lünstroth am 10. Juni 2021 anlässlich eines Gesprächs mit Andreas Heuke über unsere Pläne

Die Goldfarb-Zwillinge

Die eine ist smart. Die andere sexy. Die eine macht Kabarett. Die andere Comedy. Die eine hat Schuhgrösse 36, die andere Körbchengrösse D. Sie passen einfach nicht zusammen. Aber sie müssen. Denn gemeinsam sind sie fast drei Meter gross. Lisa und Laura Goldfarb sind: Eineiige Zwillinge, und als solche «Die Kleine Koalition».

«Sie punkteten durch ihre urkomische, pointierte, reflektierte, wortgewaltige und charmante und offensive Art und zeigten, dass sie zu den wahren Kabarettgrössen gehören.», schreibt die Presse über Lisa und Laura. Kein Wunder also, dass sie es 2018 in die Endrunde des SWR3 Comedy Förderpreises schafften.

Die Nachbarn

Emma ist wütend. Sie ist mit ihrer Mutter in eine neue Stadt umgezogen. Alles ist fremd, sie fühlt sich einsam, unverstanden und beschliesst wegzulaufen. Auch der Mann im Mond ist einsam. Nacht für Nacht beobachtet er das Treiben der Menschen, bei dem er gerne dabei wäre. Dank einer vorbeifliegenden Sternschnuppe landet er auf der Erde. Dort angekommen ist alles anders, als er es sich vorgestellt hat. Die Bevölkerung gerät in Panik und macht Jagd auf ihn, den Ausserirdischen. Zum Glück trifft er auf Emma. Gemeinsam beschliessen sie, den Gefahren zu trotzen: Es ist der Beginn einer Freundschaft und eines aufregenden Abenteuers!

Idee/Konzept/Text: Moesli/Praxmarer/Vittinghoff
Regie: Dirk Vittinghoff
Spiel: Vivianne Moesli/Priska Praxmarer
Puppen: Priska Praxmarer

In Kooperation mit dem Kindertheaterfestival Theaterblitze www.theaterblitze.ch

Die Nachbarn

«Ich heisse Mücke, also eigentlich ist das nicht mein richtiger Name, aber das ist eine andere Geschichte. In meiner Klasse mag mich eigentlich keiner. Und seit sie mich mit Nelly gesehen haben, die ist neu in der Klasse, werde ich noch mehr gehänselt. Und Mutter traut mir gar nichts zu, das nervt. Aber wirklich schlimm ist’s, wenn es Nacht wird. Da kommen die Albträume. Ich will schon gar nicht mehr ins Bett gehen. Aber gestern, da habe ich etwas sehr Geheimnisvolles unter meinem Bett gefunden. Dann habe ich was damit gemacht und jetzt weiss ich nicht mehr weiter …».

Eine Geschichte über Ängste, das Anders-sein und über eine grosse Freundschaft.