Programm

23. Januar 2026 – 20:00

Rahel Wohlgensinger

Herr Fässler und die Stürme der Liebe

Herr Fässler kommt nochmals zu Besuch ins Theater an der Grenze. Ob es nach drei ausverkauften Vorstellungen die letzte Chance ist, „Herr Fässler und seine Stürme der Liebe“ mitzuerleben, steht in den Sternen am Eselhimmel. Puppenspielerin Rahel Wohlgensinger und Regisseur Simon Engeli präsentieren ihr erfolgreiches Fässler-Stück und tauchen ab in die facettenreiche Biografie ihres Helden. Mal brechend komisch, mal berührend fein. Herr Fässler hockt in der Aktivierungs-Werkstatt des Esel-Altersheims und soll die Weihnachtsdekoration anpinseln. Da muss man ja schlechte Laune haben. Lieber erzählt er seiner Betreuerin Rahel von früher: Von seiner Jugend im Toggenburg, von wilden Parties in der Scheune und natürlich von Aurelia, der Eselin mit den langen Wimpern. Klug, schön – und unerreichbar. Alles nur erfunden oder wahr? Auf alle Fälle ist es die Geschichte einer grossen, grauen Liebe.

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31. Januar 2026 – 20:00

Valerio Moser

Tablett voll glitzernder Snapshots

Valerio Moser ist einer, der es irgendwie schafft, gleichzeitig auf mehreren Hochzeiten zu tanzen. Mal schreibt er Songs, mal Erlebnisberichte, mal Kurztexte, mal abendfüllende Stücke; daneben organisiert er wilde Partys, mehrtägige Philosophiefestivals oder Power-Point-Karaoke; an einem Abend tritt er in Hinterfultigen auf, an einem anderen in Mosambik, und dann gewinnt er in New York einen Poetry Slam mit schweizerdeutschen Texten (sic!). Um all diese Eindrücke einzufangen, hat er nun ein Jahr mit Kurztexten begleitet. Seine Aufgabe: Pro Tag ein Text: Hier reihen sich sanfte Beobachtungen an sprachspielerische Feuerwerke, Reflexionen über kleinstädtisches Vereinsleben an Kapitalismuskritik. Die daraus entstandene Show ist wie Valerio Moser selbst: ein Tablett voll glitzernder Snapshots!

Die 365 Texte bieten nun die Grundlage für Valerios neue Show. Darauf dürft ihr euch freuen!

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1. Februar 2026 – 15:00

Figurentheater Hand im Glück

Siebe Geisse und zwei Wölf

(Familientheater ab 4 Jahren)

Drinnen im kleinen Haus warten sieben Geissen auf ihre Mutter. Draussen im dunklen Wald warten ein alter und ein junger Wolf auf eine gute Gelegenheit. Die kleine Mia hat Angst. Was waren das für Geräusche, da draussen vor der Türe? Sie versteckt sich unter der Bettdecke. Das Figurentheater Hand im Glück spielt zu dritt eine eigenwillige, witzige Fassung des Märchenklassikers «Der Wolf und die sieben Geisslein».

Ein Figurentheater nach den Gebrüdern Grimm mit viel Musik, Gemecker und Geheul.

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14. Februar 2026 – 20:00

Duo Dua

Entspannen Sie sich!

Ein kabarettistisches Theaterstück über das Oszillieren zwischen Herzinfarkten und Yoga Retreats. Jessica wird 30 und lebt nach dem Motto: You can have it all. Karriere, Beziehung, Selbstverwirklichung, Yoga, Clean Eating und ein bisschen Me Time – klingt machbar, oder? Das Duo Dua geht mit Spass, Humor und Leichtigkeit an ein zeitgenössisches Thema heran, das ordentlich belastet: Selbstoptimierung und die damit verbundene Burnout-Gefahr in einer Leistungsgesellschaft mit düsterer Zukunft. Das Duo Dua beleuchtet die Absurdität des unermüdlichen Alltagstresses, der, sobald wir ihm verfallen, jede Entspannung unmöglich macht.

Gewinnerinnen Nachwuchspreis „Jungsegler“ 2025

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28. Februar 2026 – 20:00

Pasta del Amore

SINK POSITIV

Von wem hast eigentlich du deine Meinung? Heinz & Werni, die zwei beliebten Figuren von Bruno Maurer und Christian Gysi, haben sich diese Frage noch nie gestellt. Trotz Informationstsunami bleiben sie optimistisch. Zusammen mit ihren Bühnenfiguren versuchen «Pasta del Amore» sich zu orientieren und stolpern dabei über die grossen Fragen des Lebens. Sie hauen absurde Meinungen raus, verzaubern mit humoristischen Zeichnungen und nerven mit Lovespreading. Mittels feinsinniger, humoristischer Episoden gewähren sie Einblicke in die Gefühlswelt ihrer Figuren und schaffen eine Umgebung, in der sie auf komödiantische Art scheitern. Und das Publikum schaut zu und lacht. Weil es sich selbst wiedererkennt. Und weil es guttut, den anderen dabei zuzusehen.

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7. März 2026 – 20:00

Theater R.A.B.

Sophie, Sophie, Sophie

Passend zum internationalen Frauentag widmet sich das Theaterstück dem Leben und Werk einer Künstlerin, die oft im Schatten ihres Mannes stand: Sophie Taeuber-Arp.

Bist Du das, was die Gesellschaft Dir vorgibt zu sein?

Der Tag beginnt zufriedenstellend für die Sachbearbeitenden der Unterabteilung des Amtes für Zuordnung. Sinnvoll und korrekt ordnen sie Verstorbene ein. Doch dann bekommen sie kistenweise Zeugnisse der verunglückten Sophie Taeuber-Arp geliefert. In welche Schublade passt diese kuriose Frau?

Sophie Taeuber-Arp, geb. 19. Januar 1889, war Malerin, Webkünstlerin, Performance-künstlerin, Tänzerin, Dadaistin, Kostümdesignerin, Möbeldesignerin, Architektin, Innenarchitektin, Dozentin, Gastgeberin und Streiterin für die modernen Künste.

Briefauszüge, Projektionmapping, Figuren, Masken und Schauspiel malen mit dadaesk-surrealer Freiheit ein theatrales Bild von Sophie und ihrer Fähigkeit, sich der Kunst in allen Dingen zu widmen.

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27. März 2026 – 20:00

Schön&Gut

Unter freiem Himmel

Nur alle 50 Jahre wird in Grosshöchstetten das Freilichtspiel «Die Blutbuche » aufgeführt, denn am Ende des Stücks wird der Baum gefällt. Nun ist es wieder soweit, das Theaterfieber erfasst das ganze Dorf. Doch Regisseurin Frau Gut stösst bald einmal an ihre Grenzen, denn Gemeindepräsident Kellenberger – in der Rolle des Freiheitshelden Wüthrich – lässt sich nichts sagen, die Statisten sagen viel, aber immer das Falsche, und Herrn Schön – als Vogt Hünigwald – sagt das Herumreiten auf alten Traditionen ohnehin nichts. Als Schön im wüsten Streit um Deutungsmacht, Freiheit und Demokratie zu einem radikalen Mittel greift, steht plötzlich viel mehr als ein Theaterstück auf dem Spiel.

Der siebte Streich von schön&gut bringt einmal mehr geistreiche Satire, grenzenlose Fantasie und jede Menge fliegender Rollenwechsel.

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8. Mai 2026 – 20:00

Glauser Quintett

Ich komme mit

Ein literarisch-theatralisches Konzert nach dem Roman von Angelika Waldis.

Das Glauser Quintett trägt seinen Namen seit der ersten Produktion vor fünfzehn Jahren, als sie zu fünft eine Erzählung von Friedrich Glauser vertonten und auf die Bühne brachten. In den weiteren Programmen traten sie auch mal zu dritt oder zu viert auf, behielten aber den ursprünglichen Bandnamen und blieben auch immer den Schweizer Autorinnen und Autoren treu.

In seiner neusten Produktion präsentiert das Glauser Quintett zu viert den Roman „Ich komme mit“ von Angelika Waldis in einer engen Verzahnung von Literatur, Musik und Theater. Die Musik wurde Daniel R. Schneider speziell für dieses Programm komponiert.

Der Plot in maximaler Verkürzung: Ein junger Student mit Leukämie-Diagnose und eine alte, des Lebens langsam überdrüssige Witwe freunden sich an und begeben sich zusammen auf eine verrückte letzte Reise. Der Roman von Angelika Waldis erzählt eine berührende Geschichte über das Leben und über den Tod, mit feinen Zwischentönen und viel schwarzem Humor

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Unabhängig vom Ticketpreis kostet der Eintritt mit der KulturLegi CHF 10.–, für Kinder­vorstellungen inklusive Kinder.